Podcast-Tipp: Die psychotherapeutische Versorgung in der Krise
Die ambulante Psychotherapie steht vor einer Zerreißprobe. Zum 1. April 2026 hatte der Erweiterte Bewertungsausschuss eine Honorarkürzung für ambulante psychotherapeutische Leistungen um 4,5 Prozent beschlossen. Was bedeutet das für uns als Systemiker:innen, für freie Praxen und vor allem für die Versorgung der Patient:innen?
Trotz steigender Betriebskosten sinken die Vergütungen für Therapeut:innen seit April 2026 um 4,5 Prozent. Dies gefährdet die Existenz vieler Praxen und führt zu längeren Wartezeiten für Patient:innen, da das System zwischen steigender Nachfrage und sinkenden Einnahmen steht – ohne Aussicht auf Entlastung.
In einer aktuellen Folge des Podcasts „Psychologie to go!“ beleuchtet Franca Cerutti gemeinsam mit Dr. Enno Maaß die fatalen Folgen dieses Beschlusses. Sie diskutieren, wie sich die ohnehin schon langen Wartezeiten für Kassenpatient:innen weiter verschärfen und warum das gesamte System unter Druck gerät – ein Thema, das auch uns betrifft und bewegt.
Hör gerne rein, um mitsprechen zu können und die Hintergründe zu verstehen:
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